… muss irgendwann auch endlich in einen Blogpost gebannt werden. In der Klausurenzeit hatte ich da keinen Nerv zu. Also, Gedanken sortieren und dann los!

 

Mitte Juli, war ich im Rahmen einer Uniexkrsion für zwei Tage in Berlin. Ich hatte mir für abseits des Pflichtprogramms ein paar Dinge vorgenommen, auf die ich mich schn seit längerer Zeit gefreut habe. Nachdem ich auf Deutschland isst vegan von der Firma Rice up gehört habe, die in Berlin firmiert und dort an zwei Standorten Onigiri verkauft. Onigiri sind japanische „Butterbrote“ – Sushireis-Dreiecke, die in geröstetes Nori verpackt sind und mit unterschiedlichen Füllungen zu haben sind: ein Besuch lohnt sich vor allem für Veganer (Shiitake&Kürbis, Avocado&Koriander (! mein Favorit) und Umeboshi&Sellerie). Leckeres, bio-zertifiziertes Fast-food, welches mich zwei Tage lang über die Runden gebracht hat. Dann war ich noch im Veganz und habe nicht schlecht gestaunt, was es dort alles so gibt (wer sagt eigentlich immer Veganer müssen verzichten!?), habe aber nur ein paar Lifebars und eine Dose B12-Tabletten mitgenommen. Ich habe eine Nacht im ThreePigs-Hostel in Berlin-Mitte übernachtet und kann es sowohl von der genialen Lage, also auch vom Interieur her empfehlen!

So, damit das hier nicht zu einem Werbeblog verkommt *g*… was habe ich sonst noch so getrieben, sportlich zum Bleistift…

Möllner Seeschwimmen: 3km Open Water, für mich eine Premiere. Es war kalt, alle anderen hatten Neoprenanzüge, ich habe mich im Schwimmanzug reingetraut und habs überlebt. Die ersten Sekunden lang habe ich jedoch wirklich einen kleinen Schock bekommen und kam gar nicht in meinen Schwimmrhythmus. Die fehlende Sicht, die anderen Teilnehmer und der Regen… da war ich die ersten Sekunden mit überfordert. Ist aber alles gut gegangen und ich habe mein Ziel erreicht nicht Letzte zu werden (ganz im Gegenteil). Es wird erst im freien Schwimmen deutlich wie schwer geradeaus schwimmen eigentlich ist… ich habe mich einmal „verschwommen“ und musste erst eine Weile nach den kleinen Pylonen Ausschau halten… hat zum Schluss ja alles geklappt und riesig Spaß gemacht. Nach dem Ende des Wettkampfs war ich dann aufgewärmt genug, um den Bus zurück nach Hamburg durch halb Mölln zu verfolgen um nicht über eine Stunde auf den nächsten warten zu müssen (danke an den lieben Busfahrer, der nach 500m unplanmäßig für mich hielt).

 

2.Highlight: 2.Siegener 100km Wanderung

Siegen ist meine eigentliche Heimat. Bereits letztes Jahr fand dort die 1 100km Wanderung über den Siegener Höhenring statt, die jedoch aufgrund eines Unwetters nach 70km abgebrochen wurde. Dieses Jahr wollte ich also „mein“ Werk vollenden. Die Strecke ist super und führt fast nur durch Waldgebiete und hält einige Höhenmeter parat. Ich bin von Beginn an recht schnell vorangeprescht, da ich den Weg vom letzten Mal noch kannte. Mich holte nach ca. 20km ein junger Mann ein, mit dem ich die Reststrecke bis zum Ziel bewältigen sollte. Wir gingen schweigend nebeneinander her und marscheirten stramm von Verpflegungsstation zur nächsten. Stefan hatte einige Blasen, die es zu versorgen galt, sogar so schlimm, dass wir die letzten zehn Kilometer joggend zurücklegten, weil es der einzige Bewegungsmodus war, in dem er sich noch fortbewegen konnte *g*. Wir haben uns nur einmal verlaufen und konnten die schönen Aussichten meiner Heimat richtig geniessen und waren nach 17h50Minuten im Ziel. Mein siebter Hunderter und sein erster. So richtig freuen konnte er sich nicht, denn die Füße waren arg geschunden. Ich hatte glücklicherweise kaum etwas, sodass ich mich ein paar Stunden später in die Bahn nach Hamburg setzen konnte.

 

Sodele, für heute mal Schluss. Jetzt meld ich mich aber wieder öfter! Versprochen!!!

Eure Gulaschkanone

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