Liebe Alle,

An einem sagenumwobenen Ort, von dem aus sich im August stets Fußgänger auf eine lange Reise machen, warteten am 11.5.2012 acht solcher Fußreisenden auf den „Startschuss“. Bei schwülwarmen Wetter ging es dann von der SBahn-Station Rissen aus zunächst an den Gleisen entlang Richtung Sülldorf.

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Um der teilweise durchscheinenden Sonne und den ungemütlichen Betonplatten der Bürgersteige zu entkommen schlugen wir unter Führung des GPS-bewehrten Wanderleiters in ein nettes Waldstück, das von der Rissener Landstraße durchschnitten wird. Dort ging es hoch…

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höher….

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bis wir schließlich einen netten Ausblick ins hamburgische Umland werfen konnten, Inspiration für nahe Ziele gab es obendrein kostenfrei dazu.

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Dann ging es weiter in Richtung Falkenstein, durch den beschaulichen Sven-Simon-Park und das Naturschutzgebiet Wittenbergen.

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Dann ging es für uns Waldgeister wieder in die Zifi.. Ciwi…äh. DIngens Zivilisation zurück. Vorbei am Heizkraftwerk Wedel, die sich nettes Spielzeug im Garten halten. (Ich nenne ihn den Martin-Gedächnis-Bagger, könnte so auch im

Ruhrgebiet stehen, woll!?)

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Die Strecke verlief sodann am Elbhöhen-Wanderweg, wo auch wir einen Hauch Hafengeburtstag abbekamen.

Der Weg führte uns am Schulauer Fährhaus entlang und zog sich ganz schön und der Wind plästerte uns auch in eine andere Jahreszeit. Image

Aber da wir ja keine Pussy-Wandertruppe sind, ging es über den Marinedamm weiter in die Wedeler Innenstadt, wo eine Ampelphase zur ausgiebigen Rast genutzt wurde. Nach Aussage des Wanderleiters war es jetzt nicht mehr weit, trotzdem versprühte der stahljauchzende ferrari-rote Sbahn-Wagen eine unheimliche Attraktivität. Um nicht auf dumme Gedanken zu kommen folgten wir dem Auweiderweg. Um uns für die verpasste Chance zu entschädigen erbarmte sich die Sonne und motivierte für die letzten Schritte.

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Noch einmal ging es über Stock und Stein, vorbei an schönen Teichen und einer netten Kuhfamilie (behörnt!), aber wo wiederkäuendes Hufvieh wohnt und Fische schwimmen, gibbet keinen Sbahn-Anschluss, also schnell weiter.

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Wenige Minuten später näherten wir uns Rissen aus nördlicher Richtung und kamen nach 3 Stunden und ein paar zerquetschten Minuten wieder (komplett, ohne Verluste) am Startpunkt an!Image

 

 

 

 

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Nachspielzeit:

Ich hab mich bei dem schönen Wetter dazu entschlossen noch etwas an der Elbe entlang in Richtung Innenstadt zu watscheln. Der Weg von Rissen zum Elbe-Wanderweg ist quasi einprogrammiert und so ging bei schicker Abenddämmerung in die Verlängerung.

Stumpf dem Wittenberger Weg folgenden stieß ich auf das altbekannte Elbe-Camp. Am Falkensteiner Ufer begegnete ich noch vielen Spaziergängern, die genau wie ich ständig auf die Elbe starrten und die auslaufenden Segelschiffe bei ihrer Fahrt beobachteten.Image

 

Das Wetter nutzten viele Menschen noch zu einem Spaziergang oder zu einem Besuch in einem der Cafés am Strandweg. In Othmarschen/Teufelsbrück dann das Traditionsfoto *g*Image

Ich sagte schon – es war viel los: auch auf dem Wasser war Stau

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Da muss man erstmal einen Parkplatz finden

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Es wurde langsam dunkel und etwas kühl, sodass ich heimlich den Plan aufgab bis zu den Landungsbrücken zu gehen. Vorbei an den hippen Bars in Neumühle kam ich gerade rechtzeitig um mich an der Kaistraße in die Linie 122 zu setzen und damit meine kleine Extraportion zu beenden.

 

Eure „rasende“ Reporterin (man sieht ich bin noch Novizin in der Schmitzschen-Selbstporträt-in-Aktion-mit-Umfeld-Fotografie)

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