Was war das für schöner Samstag… nicht. Warme Temperaturen sind schön für Garten, Freibad und veganes Grillen, aber nicht unbedingt fürs Laufen/Walken. Aber da man sich das ja nicht aussuchen kann, muss man das beste drauß machen. Wie im letzten Post schon angekündigt, habe ich von Samstag auf Sonntag beim Seilersee 24h-Benefizlauf teilgenommen… und bin 1. der Frauenhauptklasse geworden (Gesamtplatz 37, Frauen: 9) mit 116,220km. Ich hatte mir mehr vorgenommen (120km) aber das Wetter und ein etwas zu schneller Anfang haben dann doch mehr verhindert. Nach etwas Schlaf geht es mir wieder richtig gut, die Füße sind etwas in Mitleidenschaft gezogen, den Knien und anderen neuralgischen Punkten geht es aber prima (Fotos von meinen Füßen erspare ich euch 🙂

Ich habe mich größtenteils selbstverpflegt, weil die angebotene Nahrung meist nicht vegan oder stark zuckerhaltig ist und außerdem ist für mich Verpflegung so richtig soulfood nach der Anstrengung und Pausen davon ein richtiges Highlight. Ich habe gegessen: 500g Haferflocken, 1 Liter Reismilch, 3 Äpfel und diverse Schnitzen vom „Büffet), 2 Bananen, 2 Stückchen Walnussbrot (ich hatte einen Jiper auf Salz denke ich). Es gab zwar auch Nudeln mit Tomatensauce, aber danach hat ein Körper nicht so verlangt. Ich hatte total Spaß so viele Leute kennenzulernen, die Athmosphäre bei solchen Ultraveranstaltungen ist so familiär und herzlich (ganz anders wie bei so riesigen Straßenläufen, hier zählt die Zeit nicht) und man erlebt die verschiedenen Etappen eines Tages richtig mit. Das ganze Drumherum ist ein großes Fest (vor allem die Staffelmannschaften fahren groß auf) und zur Siegerehrung laufen alle ein wenig unrund =). Ich denke nächstes Jahr werde ich wieder hinfahren und dann vielleicht mehr laufen können als dieses Jahr.

Liebe Grüße

Eure Gulaschkanone

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